
Liebe Geschäftpartner, liebe Praxis-Chefs, liebe Abrechnungsfachkräfte, liebe Auszubildende und alle die uns kennen und diejenigen, die uns kennenlernen möchten !!!
Wir
wünschen Ihnen
und Euch, dass Sie und Ihr nach
den vergangenen arbeitsreichen Monaten
über die Weihnachtstage, trotz neuer GOZ und
belegloser Abrechnung, endlich etwas Ruhe finden könnt,
zum Kräfte sammeln, Ausruhen und Genießen in familiärer Runde.
Für das kommende Jahr wünschen wir Ihnen und Euch ein Jahr ohne Sorgen.
Wir freuen uns darauf die Herausforderungen gemeinsam anzugehen, ohne
Stress, mit viel Erfolg, soviel – wie man braucht – um zufrieden zu sein,Gesundheit, viel Freude und Kraft neue Ziele anzusteuern und voller Dankbarkeit, für die Dinge, die wir bekommen, statt
zu klagen über die Dinge, die wir nicht bekommen, denn es gibt keinen Weg zum Glück
sondern
glücklich
sein, ist
der Weg
(Buddha)
Diesen Weihnachtsbaum überreichen wir Ihnen und Euch mit vielen herzlichen Grüßen und der Vorfreude auf ein spannendes Jahr 2012
Mit freundlichen Grüßen aus Stade,
Regina Granz & Silvia Syväri mit Team
Die GOZ 2012 wurde am 04.11.2011 verabschiedet und soll zum 01.01.2012 in Kraft treten.
Damit Sie alle im Januar gut informiert weiter arbeiten können, laden wir Sie herzlich zu einem GOZ 2012- Seminar ein.
Wir werden die “alte GOZ” gegenüber der NEUEN GOZ 2012 stellen sowie die geänderten Positionen vorstellen.
Die Veränderungen werden besprochen. Wir geben Hinweise darauf, worauf bei der Abrechnung zukünftig geachtet werden muss.
Auch wenn wir in der Hauptsache uns mit den Positionen aus dem allgemeinen Teil, der Kons, der PA und der FAL sowie der Chirurgie beschäftigen, geht es auch dieses Mal nicht ganz ohne Paragraphen.
Musterabrechnungsfälle werden besprochen.
Folgende Seminartermine stehen zur Auswahl:
Samstag, 10.12.2011 von 10-14 Uhr
Freitag: 13.01.2012 von 14-18 Uhr
Mittwoch: 25.01.2012 von 15-19 Uhr
Freitag: 03.02.2012 von 14-18 Uhr
und Samstag, 04.02.2012 von 10-14 Uhr
Wir freuen uns Sie bei uns zu begrüßen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Frühes Anmelden sichert die besten Plätze!
Kursgebühr: 175,- inkl MwSt., kleinem Imbiss und umfangreichem Seminarskript
Es freuen sich Silvia Syväri & Regina Granz
sowie Jana Esche & Birthe Gerlach
(Ihre Referentinnen)
Gerade komme ich von meiner „halben Nachtschicht“ aus dem Alten- und Pflegeheim.
Es war interessant, aufwühlend, aufrüttelnd und bewegend.
Beobachtungen:
Es ist 21:30Uhr – viele Bewohner sind noch wach, sie klingeln…auf Toilette setzen…wieder raus, nächstes Zimmer wickeln, Umlagerung, nächstes Zimmer Beine eincremen,…nächstes Zimmer Waschen, umziehen, beruhigend auf den Mitbewohner einreden…Licht anlassen?? Ja! Gut! Nächstes Zimmer: Toilettengang beendet, waschen, hochheben, zum Bett rollen, heben, hinlegen. Nächstes Zimmer…immer noch kein Toilettengang? Darmverschluss? „ Arzt war in den vergangenen Tagen schon da…abwarten…sonst 112“, „Nun zu Willy (Name geändert), liegt im Wachkoma, mal eben Zahnpflege“ Bei Willy liegt noch ein anderer Mitbewohner…“der hört eh nichts mehr!“
„Willy Zahnpflege“- außer Stützverbände aufwickeln habe ich bisher nicht viel gemacht…nun darf ich mal…;)
Willy liegt da, ein Bild aus vergangenen Tagen hängt an der Wand, es zeigt ihn lachend mit seiner freundlich lächelnden Ehefrau. Sie scheinen glücklich zu sein und sich über das gute Wetter zu freuen. Auf dem Nachtschrank steht ein Bild der beiden Enkeltöchter.
So „Willy“, dann mal los…ich möchte mit den mir zur Verfügung stehenden Utensilien arbeiten, das sind hier: große erwachsenen Zahnbürste mittel-hart, Kinderzahnpasta, Tupfer in Wasser getränkt und Wattestäbchen mit Zitronensäure….(hier gibt es schon so einige Veränderungswünsche/Verbesserungstipps – ich halte mich jedoch vorerst zurück, später spreche ich Ideen dazu an…)
„Willy, nun wollen wir mal Zähneputzen“, ein ca. 1,85 m großer Mann liegt da, keine Regung, Mund geschlossen, vollbezahnt – Finger reingeschoben am aufsteigenden Unterkieferast stimuliert, Mund öffnet sich…ca. 2mm Schluss…mmh??? Also schnell occlusal…Zahnreihen wieder geschlossen…dann vestibulär in modifizierter Bass-Technik
– hier ist PA…sichtbare Plaque…es riecht ein wenig. Interdentalbürsten wären toll gewesen, CHX-Gel…kleiner weicher Borstenkopf, Fluoridgel oder Mundspülung mit Aminfluorid…ohne Schaummittel und Putzkörper denn der Patient schluckt alles..bzw. es läuft den Rachen hinunter. Der „Herr Willy“ öffnet kurz etwas weiter den Mund: JUHU, Kommentar: „das macht er sonst nie so weit“ Das war leider zu kurz um oral richtig zu pflegen…mmh?? So dann den Mund mit Wassertupfer auswischen – das gefällt „Herr Willy“ sichtlich – ja die Schleimhäute und Lippen sind sehr ausgetrocknet! Lippenpflege wäre auch toll…Schade wir müssen weiter…und „Herr Willy öffnet immer wieder die Augen..sieht durch mich hindurch. Ich wünsche eine erholsame Nachtruhe.
Das Nachtschichtpersonal gönnt sich eine Zigaretten und Kaffeepause – Zigarette – nein danke! Aber nen Kaffee: sehr gerne – deshalb bin ich auch noch so fit
.
Das Pflegepersonal erzählt Anekdoten aus dem Alltag – ich ziehe den Hut, bin beeindruckt von der Arbeitsleistung, eine Mitbewohnerin schlägt um sich bei der Zahnpflege, es geht nur zu 2. Mit Festhalten…täglich???? „Nein, das schafft man da nicht, nur wenn die Patientin gute Tage hat“…ja, es ist Wahnsinn was das Personal dort teilweise erlebt…dieser Beruf braucht Stärke, Geduld, Fingerspitzengefühl…aber auch ein verdammt dickes Fell…
Das Heim ist super-sauber und gepflegt, modern und ordentlich! Scheint echt vorbildlich und herzlich dort abzulaufen!!
Eine Frage hatte ich noch: Wer zahlt die Mundhygieneartikel? „der Patient kauft das ein oder der entsprechende Betreuer verwaltet das Geld…und leider sind einige Dinge den zuständigen Verwandten dann zu teuer…???????? –unglaublich, oder??? ..denn es geht um Zahnpflegeartikel…Interdentalbürsten oder ähnliches…nicht um einen vergoldeten Kronleuchter..?;)
Das Thema Zahnpflege ist natürlich sehr nebenrangig…es Bedarf einer Aufklärung, im Bezug auf Verbindungen mit Allgemeinerkrankungen und auf Einfluss auf das Immunsystem, Risiko der Lungenentzündung und Lebensqualität Erhalt.
Es war ein kurzer aber interessanter Einblick in die Realität der Zahnpflege im Altenheim. Vielen Dank, an das Nachtschicht-Team!
Mit Gelassenheit ins Jahr 2012 starten lautet wohl die Devise. Es wird immer unwahrscheinlicher, dass die neue GOZ zum 01.01.2012 in Kraft tritt.
Wieder einmal wird sie verschoben und ein definitiver Start zur Anwendung zum 01.04.2012 wird immer wahrscheinlicher.
Am 21.09.2011 wird die Kabinettsvorlage der GOZ-Novelle vorgelegt und von der Bundesregierung verabschiedet.
Dann muss der Bundesrat formell zustimmen. Dies soll bis Mitte November erfolgen. Die Endfassung, ggf. mit angenommenen Änderungen des Bundesrates wird vom Ministerium zusammengestellt und der Bundesdruckerei als Endversion zur Veröffentlichung übersandt. Eine Frist von 8 Wochen ist nötig. Dann wäre die GOZ definitiv gültig und kann/muss im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.
Das Datum der Anwendung wäre dann wohl zum 01.04.2012 zu erwarten.
Wir werden Sie rechtzeitig weiter informieren, auf dem Laufenden halten und zum gegebenen Zeitpunkt Schulungen & Seminare anbieten.
Genießen Sie bis dahin die Zeit!
Viele liebe Grüße für alle, die uns kennen und die uns noch kennenlernen möchten.
Geht es Ihnen wie uns?
Erleben Sie auch gerade ein Déjà-vu aus der Zeit von 2009 mit den vielen Spekulationen um die neue GOZ?
Die Presse ist wieder einmal voll von neuesten Meldungen zur neuen GOZ 2012!
Es gibt spekulative Informationen zum Inkrafttreten und Mengen von Einladungen zu Seminaren flattern ins Haus. Sicher ist unser neuer Seminarkatalog bei Ihnen in der Praxis angekommen, jedoch ohne Veranstaltungstermine zur neuen GOZ!!!
Wir distanzieren uns ganz bewusst von diesem Medienrummel bis eine endgültige Entscheidung vorliegt. Wir möchten Ihnen in unseren Seminaren rechtssichere Informationen für die Handhabung und Anwendung der neuen GOZ geben! Dieser Zeitpunkt ist noch nicht gekommen.
Sollte die neue GOZ tatsächlich zum 01.01.2012 in Kraft treten, werden wir Sie rechtzeitig informieren und zu entsprechenden Seminaren sehr kurzfristig einladen können.
Bis dahin gibt es noch viele dringende und wichtige Themen, mit denen sich eine Praxis im Rahmen von Fortbildungsmaßnahmen beschäftigen sollte. Insbesondere unsere effektiven Inhouse-Schulungen (Abrechnungs-Check mit Aufdeckung von Honorarverlusten) sind wie gemacht dafür.
Oder Sie schauen einfach in unseren Seminarkatalog. Bestimmt ist auch für Sie etwas dabei!
Wir freuen uns sehr, Sie in unseren Seminaren in unseren neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.
Sollten Sie noch Urlaub haben, dann wünschen wir Ihnen eine erholsame und für alle, die schon wieder „Schaffen“ eine erfolgreiche Zeit!
Herzlichst
Regina Granz & Silva Syväri
und das gesamte DBCG-Team

Die Anwendung von Airflow und die Durchführung von rein ästhetischen Zahnreinigungen in Kosmetikstudios warf schon lange viele Fragen in unseren Köpfen auf. Im März dieses Jahres fällte das Amtsgericht Nürtingen zu dieser Fragestellung ein Urteil.
Dr. Michael Striebe, Vorsitzender des GOZ-Ausschusses, erläutert in der aktuellen ZKN das Urteil:
aboutpixel.de / BauernMalerei_02 © Sven Schneider
„Airflow im Kosmetikstudio
§ 1 ZHG (Auszug) Abs. 1, Satz 1 ZHG
Wer im Geltungsbereich dieses Gesetzes die Zahnheilkunde dauernd ausüben will, bedarf einer Approbation als Zahnarzt nach Maßgabe dieses Gesetzes.
Abs. 3 ZHG
Ausübung der Zahnheilkunde ist die berufsmäßige auf zahnärztlich wissenschaftliche Erkenntnisse gegründete Feststellung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Als Krankheit ist jede von der Norm abweichende Erscheinung im Bereich der Zähne, des Mundes und der Kiefer anzusehen, einschließlich der Anomalien der Zahnstellung und des Fehlens von Zähnen.
Abs. 5 ZHG (Auszug)
Approbierte Zahnärzte können insbesondere folgende Tätigkeiten an dafür qualifiziertes Prophylaxe-Personal mit abgeschlossener Ausbildung wie zahnmedizinische Fachhelferin, weitergebildete Zahnarzthelferin, Prophylaxehelferin oder Dental- Hygienikerin delegieren: …..Entfernung von weichen und harten sowie klinisch erreichbaren subgingivalen Belägen,…
§ 18 ZHG (Auszug)
Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft,1. Wer die Zahnheilkunde ausübt, ohne eine Approbation oder Erlaubnis als Zahnarzt zu besitzen oder nach § 1 Abs. 2, § 14 oder § 19 zur Ausübung der Zahnheilkunde berechtigt zu sein. Eine zahnmedizinische Fachangestellte mit abgeschlossener Berufausbildung betrieb in selbstständiger Tätigkeit ein »Zahnkosmetikstudio«. In dieser Institution führte sie Maßnahmen der ästhetischen Zahnheilkunde, insbesondere unter Anwendung eines Pulverstrahlgerätes durch.
Das AG Nürtingen stellte in seinem Urteil am 17.3.2011 (Az.: 16 Cs 115 Js93733/08) fest, dass es sich dabei aufgrund fehlender zahnärztlicher Approbation um die unerlaubte und strafbewehrte Ausübung der Zahnheilkunde gehandelt habe. Der erkennende Senat begründet dies damit, dass auch kosmetische Behandlungen medizinische Fachkenntnisse voraussetzen und gesundheitliche Schädigungen verursachen können. Des Weiteren handele es sich zwar bei der Entfernung von Belägen um delegationsfähige Leistungen, diese seien jedoch zwingend vor Durchführung an die Diagnoseerstellung und Anordnung durch den Zahnarzt geknüpft, dem darüber hinaus die Kontrolle der Behandlung obliege.
Dr. Michael Striebe
Vorsitzender des GOZ-Ausschusses
der Zahnärztekammer Niedersachsen“
Quelle: ZKN mitteilungen, Juli 2011, Seite 374.
Der Begriff „Social Media“ (soziale Medien) steht für uns im Zusammenhang mit dem Austausch von Informationen, Erfahrungen und Sichtweisen mithilfe von Blogs, Internetforen, Message Boards, Bild- und Videoportalen, Wikis, Podcasts u.v.m.. Jedes dieser Tools erleichtert uns die Kommunikation über unsere Gedanken, die Euch bewegen und somit knüpfen wir jeden Tag aufs Neue viele Kontakte, die uns in unserem Vorhaben einen Schritt weiter bringen.
Doch wie sieht es im zahnmedizinischen Alltag aus?
Der Nutzung von Social Media ist mit Milliarden von Online-Interaktionen stark im Kommen und stellt somit einen guten Weg dar, um den Patienten mit der eigenen Praxis, den Services und Dienstleistungen in Kontakt zu bringen. Doch sieht die Realität ganz anders aus.
Viele Zahnmediziner, Praxisinhaber oder zahnmedizinisch orientierte Unternehmen nutzen die sozialen Netze selten bis gar nicht, und gerade das ist ein riesiger Fehler!
Durch die sozialen Netze wird z.B. dem Patienten die Möglichkeit gegeben, direkten Kontakt mit dem Zahnarzt seines Vertrauens aufzunehmen. Dabei geht es weniger um Terminvereinbarungen, sondern viel mehr unter anderem darum, Informationen über präventive Maßnahmen zu erhalten, um somit den nächsten Zahnarztbesuch zu positiven Erlebnis werden zu lassen. Der Patient möchte seinem Zahnarzt folgen und schnell über Neuigkeiten informiert werden u.v.m..
Doch warum nutzt der Zahnmediziner nicht die Gegebenheiten, um so einen noch engeren Kontakt mit seinen Patienten herzustellen?
Unter Querdenkern ist das eine immer wiederkehrende Frage. Frank Stratmann, Initiator & Gründer des Netzwerks praxistotal, kam z.B. zu dem Entschluss, dass unter anderem Zeitmangel oder aber fehlende Medienkompetenz eine große Rolle spielen. Wir denken, dass dies mit Sicherheit einige wichtige Punkte sind, jedoch ein ganz großer Punkt dabei vergessen wurde: Die Angst, die Kontrolle über die Botschaft zu verlieren.
Um dieser Angst aus dem Wege zu gehen, kommt das traditionelle Verhalten zum Tragen: Einfach zurücklehnen und abwarten. Doch heute, da sich Informationen so leicht verbreiten, ist diese Haltung nicht mehr ideal. Stattdessen ist es an der Zeit, mitzureden!
Es wird Zeit, mitzureden!
Heute kann jeder Inhalte im Netz erstellen. Es gibt mittlerweile Hunderttausende von Websites auf denen Privatpersonen etwas veröffentlichen und auf diesen Sites wird auch über Euch geredet!
Zahnmediziner, Praxisinhaber und zahnmedizinisch orientierte Unternehmen müssen akzeptieren, dass die eigenen Botschaften nicht mehr so einfach zu steuern sind. Und dennoch, darf keine Angst vor dem neuen Unbekannten bestehen. Die Zeit ist gekommen, um selber Erfahrungen in der Welt von XING, Facebook, Twitter und Co. zu sammeln und deren Vorteile zu nutzen.
Erfolgreiche Social Media Beispiele (Twitter.com):
Der Spitta Verlag bloggt unter dem Pseudonym “abrechnung_zm” über Abrechnung nach GOZ, GOÄ/GKV, Bema, LNZ mit allen Gebührenpositionen, Kommentaren, Urteilen, uvm.

Zahnarzt Dr. med. dent. Michael Cvachovec bloggt unter dem Pseudonym “Zahnarzt-Blog” über aktuelle Themen aus der Zahnmedizin:
Ibrahim Evsan (Experte für Social Media & mehrfacher Unternehmensgründer) bloggt über seine Erfahrungen beim Zahnarzt; nach einer erfolgreichen Behandlung:

Wir haben Euch neugierig gemacht? Dann sprecht mit uns über Eure Erfahrungen, Bedenken, oder Verständnisproblemen. Wir freuen uns auf Eure Sichtweisen und möchten Euch auf Eurem Weg ins „Social Media“ begleiten.
In den letzten Wochen ist viel passiert. Wir haben Euch berichtet, wie und wieso wir die ZAB-Abrechnungsberatung in die Dentist Business Consulting Group UG umfirmiert haben, wie unser Logo entstanden ist und wieso wir uns für das offensive „Du“ entschieden haben.
Weiter haben wir Euch erklärt, wofür jedes einzelne Wort in unseren Unternehmensnamen steht und Ihr habt das komplette Team kennengelernt. Doch nun geht es los – Wir gehen einen neuen Weg! Wir werden ab sofort über unsere Gedanken, unser Vorhaben und unsere gesammelten Erfahrungen bloggen und hoffen dabei auf rege Unterstützung von Euch.
Findet für Euch heraus, ob es sich lohnt diesen Weg mitzugehen, doch dazu müsst Ihr uns vertrauen und losgehen! Seid bereit und lasst Euch anstecken von Neugier, Motivation und Teamgeist. Auf geht`s.
Wir freuen uns auf die Kommunikation mit Euch!
Vor einigen Tagen haben wir Euch via Facebook und Twitter mitgeteilt, dass wir einen Mutter-Sohn-Konflikt haben und nun wollen wir das „Problem“ genauer erläutern. Seit einiger Zeit gibt es leichte Differenzen zwischen Regina und Kim, was die alten Zeichnungen von Regina angeht. Kim probiert Regina davon zu überzeugen, dass die alten Zeichnungen nicht in das neue CI passen und dementsprechend ausgedient haben. Doch Regina ist da ganz anderer Meinung. Um das Problem zu lösen, haben sich beide darauf geeinigt, dass die Entscheidung von Euch getroffen werden soll.
Hier seht Ihr zwei der alten Zeichnungen in Form eines Prophylaxepasses. Denkt Ihr, dass diese Zeichnungen zu unserem neuen Auftreten, Aussehen oder CI passen? Dann stimmt somit für die Meinung von Regina „Ja“. Sollte eure Meinung jedoch sein, dass wir neue Farben, Muster und Formen erarbeiten sollten, da die alten nicht mehr zeitgerecht sind, dann stimmt für Kim mit einem „Nein“.

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Wir überlassen Euch die Entscheidung und fiebern mit! Ende des Votings ist am 31.August 2010.
Hallo Regina, stell Dich doch bitte einmal kurz vor.
Regina: Ich bin 47 Jahre alt, Ehe- und Hausfrau, Mutter zweier Kinder (das manchmal eher leider als Nebenjob, lächel) – gelernte zahnm. Fachanstellte, fortgebildete Praxismanagerin und seit langen Jahren erfahrene Abrechnungsfachfrau in der Berufsschule, in Praxen und in Seminaren. Ich bin aber auch seit Jahren auf der Suche nach einem Rezept für mehr Lebensfreude, Wissen, Wertschätzung und betriebswirtschaftliche Denkansätze in den zahnärztlichen Praxen. Das ist etwas, das mich die ganzen Jahre immer wieder angetrieben hat - Mitarbeitern und Chefs etwas zu lehren, an ihrer Entwicklung teil zu haben, sie auf „den Weg“ zu bringen….um letztendlich damit auch meinen Weg zu verfolgen.
Mit dem Jahr 2010 soll ein Wandel Einzug halten. Ein neuer Firmenname, ein neues Logo und eine ganz andere Herangehensweise. Trauerst Du noch der alten „ZAB-Abrechnungsberatung“ Zeit nach?
Regina: Ja, manchmal schon! Da konnte ich für mich puzzeln und wurschteln… schmunzel, denn so war es wirklich. Das war ein sehr vertrautes Chaos – nur für mich zu sorgen, meine Dinge irgendwie unter Kontrolle zu haben. Nun ändert sich alles! Strukturen, neue Ideen, neue Technologien, Verantwortung für Andere!!!!Es ist nicht immer einfach für mich den neuen Ideen in meinem Team Vertrauen zu schenken. Trotzdem glaube ich, das ist ein Stück weit der Lauf der Zeit und etwas war und bin ich immer – OFFEN für Neues und extrem neugierig, wie es sich entwickeln wird. Und ich bin immer „positiv“ im Denken und Handeln – geht nicht, gibt es bei mir nicht, irgendwo ist immer ein Weg und ein Ziel.
Mit der Dentist Business Consulting Group UG wollt ihr neue Wege gehen. Was ist das Besondere an Eurem Unternehmertum und was sind dabei Eure Ziele?
Regina: Wir möchten die „verschlossene“ Welt der Zahnmediziner hinter den Mauern der Praxisräume öffnen. Wir wünschen uns mehr qualifizierte gute Ausbildung, hohe Qualitätsstandards, betriebswirtschaftliche korrekte Abrechnung und ein mehr „MIT“ – als Gegeneinander in dieser Branche. Mehr Austausch und Herzlichkeit, dafür steht der Zahn in unserem Logo. Wir möchten den Behandler/innen zeigen, dass es trotz des reglementierten Gesundheitswesens möglich ist, wieder Freude am Beruf zu erfahren und nicht in Existenzängsten zu erstarren. Das Mut und der Glaube an die eigene Arbeit und an die eigenen Werte diesem Berufsstand wieder zu mehr Zufriedenheit verhilft und verborgene Energiequellen, sowie Kreativität freisetzt – ohne sich verbiegen zu müssen.
Im Social-Media (Facebook & Twitter) wird von einem Chaoshaufen gesprochen. Was darf man sich darunter vorstellen?
Regina: Nun ja, wir sind ein bunter „Haufen“ aus unterschiedlichen Berufsgruppen – jeder mit seinen Stärken und Schwächen und zum Teil ohne Berührungspunkte zur Zahnmedizin. Es gibt Unmengen von Ideen, Impulse und Bauchgefühle – es herrscht ein buntes Chaos aus dem es nun klare Abläufe und Strukturen zu entwickeln gilt. Nicht zuletzt soll aus unseren sehr unterschiedlichen Charakteren ein Team mit Herz erwachsen! Daran arbeiten wir.
Ihr habt offen kommuniziert, dass für Euch die Umgangsform „Du“ von sehr hoher Priorität ist. Wie denkst Du darüber? Wie sind Deine ersten Erfahrungen mit dem „Du“?
Regina: Für mich war und ist dies ein sehr ungewohnter Denkansatz. Etwas, das sich in unseren Meetings entwickelt und heraus kristallisiert hat, geprägt von unseren „jungen Wilden“ im Team. Sie finden, dass das „DU“ eine Nähe schafft, die für unsere Arbeit wichtig ist. Das „DU“ bildet auch eine Brücke in Gesprächen im Seminar, in den Praxen und schafft Vertrauen!
Das konnte ich schon in Kursen feststellen, die Eli (Daniela Föge) und auch Silvia geleitet haben. Sie versprühen so natürlich ihren Charme und bauen über´s Du überhaupt keine Barrieren auf. Im Seminar und in den Diskussionen entstand eine sehr lockere Gemeinsamkeit und Vertrauen, die Angst seitens der TeilnehmerInnen Fragen zu stellen fiel einfach weg. Es war herrlich entspannt.Das hat mich bestärkt diesem Wunsch zu folgen, obwohl ich zugeben muss, dass ich durchaus Hemmungen habe meinen langjährigen Geschäftsbeziehungen mit dem „DU“ zu begegnen. Aber ich bin überzeugt, dass es auch dafür einen Weg gibt. Es einfach zu tun, mit kleinen Schritten, ist der Weg in die richtige Richtung – davon bin ich überzeugt.
Was glaubst Du, muss sich in den kommenden Jahren in der Zahnmedizin verändern, außer die Umgangsform ‘zwinker?
Regina: Der Gedanke, alles soll so bleiben, wie es ist! Den darf es nicht mehr geben!!! Mehr Herz im Zahnarztberuf! Mehr Neugierde für neue Technologien! Diese müssen mehr genutzt werden und nicht nur das Praxisabrechnungsprogramm. Das World Wide Web bietet unendliche Möglichkeiten.
Mehr Wertschöpfungsnetzwerke – keiner gewinnt alleine. Wie gehen wir mit unseren Kunden (Patienten), Mitarbeitern, Laborpartnern und Lieferanten um. Hier besteht ein großer Veränderungsbedarf – wieder etwas WERT zu schätzen – das ist die Strategie.
Zum Abschluss übergebe ich Dir das Wort…
Regina: Ich möchte allen in meinem geliebten Chaosteam danken, für ihre Visionen, ihre Unterstützung und ihre Power, aber auch für ihre Kritik und ihrem Mut einen neuen anderen Weg zu beschreiten. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickeln wird und ich weiß, dass alle mit dem Herzen dabei sind! DANKE.
Vielen Dank für das kurze Interview!
Regina: Gern geschehen!